Beim Flohmarkt des Heimatvereins am neuen Bauhof zogen alte Aufschnittmaschinen, Lampenschirme, Werkzeuge und weitere Stücke aus vergangener Zeit die Blicke auf sich. Schon vor der offiziellen Eröffnung warteten die ersten Besucher – darunter Angehörige der letzten Schmiedefamilie, die persönliche Erinnerungen teilten.
Die Alte Schmiede war über Jahrhunderte ein zentraler Handwerksbetrieb im Ort: Hier wurden landwirtschaftliche Geräte repariert, Werkzeuge gefertigt und das tägliche Leben geprägt. Generationen lebten und arbeiteten unter einem Dach, was das Haus zu einem Symbol für die Geschichte des Ortes macht.
Besucher zeigten großes Interesse, besonders an Werkzeugen und Hufeisen, die oft in Gespräche und Erinnerungen mündeten. Ein Paar aus Coesfeld erwarb Stücke für eine Schmiede in Schweden, ein Mann interessierte sich für historische Fahrradteile. Die Veranstaltung brachte nicht nur Gespräche, sondern auch Spenden für den Heimatverein.
Die Vorfreude auf die offizielle Eröffnung der Alten Schmiede im kommenden Sommer ist bereits groß. Der Heimatverein bedankt sich bei der Stadt, insbesondere bei Judith Schäpers, Axel Kuhlmann, Frau Beseke und dem Bauhof für die Unterstützung!